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Fürstenbergklinik Geldern: Psychiatrische Institutsambulanz mit integrierter Opferschutz-Behandlung

Am Standort Geldern behandeln wir psychisch kranke Menschen ab einem Lebensalter von 18 Jahren.

Wir arbeiten eng mit der benachbarten Ambulanz der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und –psychotherapie zusammen.

Im Sinne einer gemeindenahen Psychiatrie haben wir unser Behandlungsangebot auf Menschen jenseits des 65. Lebensjahres erweitert.

Wir bieten eine umfassende psychiatrische und psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung an. Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Team bestehend aus einem ärztlichen, psychologischen, sozialen und pflegerischen Dienst unter der Koordination unserer medizinischen Fachangestellten.

Wir verordnen weiterführende Behandlungsmaßnahmen wie Ergotherapie, Physiotherapie und ambulante psychiatrische Pflege bei entsprechender Indikation und vermitteln zu niedergelassenen Therapeuten, sollte eine intensive psychotherapeutische Behandlung im Sinne einer „Richtlinienpsychotherapie“ notwendig sein.

Wir arbeiten eng mit den niedergelassenen Ärzt*innen, komplementären Diensten, ambulanten und stationären Hilfeeinrichtungen, Bezugspersonen und gesetzlichen Betreuungspersonen zusammen.

Spezielle Angebote für Betroffene von Abhängigkeitserkrankungen oder psychisch kranke Menschen mit Mehrfachbehinderungen werden durch die beiden anderen Abteilungen der Erwachsenenpsychiatrie am Standort Bedburg-Hau angeboten.

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Opferschutzambulanz am Standort Geldern

In unsere Ambulanz ist das Angebot der Opferschutz-Behandlung nach dem Opferschutzgesetz (OEG) integriert.

Hiernach erhalten Menschen Unterstützung, Beratung und Behandlung bei schweren psychischen und seelischen Belastungen infolge kurz zurückliegender (re-)traumatischer Erfahrungen.

Unter traumatische Erfahrungen werden tief erschütternde Ereignisse oder Erlebnisse außergewöhnlicher Bedrohungen verstanden, die die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten eines Menschen übersteigen.

Typische Symptome einer Traumatisierung können schwere Ängste, erhöhte Schreckhaftigkeit, starke Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Entfremdung vom eigenen Selbst, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Alpträume, sozialer Rückzug und körperliche Begleitsymptome (Z.B. Magen-Darmstörungen) sein.

Unser Ziel ist es, Ihnen umgehende Hilfe zu geben, die Sie akut psychisch entlastet und der Entwicklung von Folgeerkrankungen vorbeugt.

Unsere Angebote umfassen:

  • Aufklärung, Beratung und Information über psychische Folgen einer Traumatisierung
  • Krisenintervention (bis zu fünf Gespräche)
  • Förderung individueller Bewältigungsmöglichkeiten
  • Behandlung bestehender Belastungssymptome
  • Vorbeugung der Entstehung von Folgestörungen
  • Diagnostische Abklärung einer Behandlungsnotwendigkeit
  • Unterstützung/Vermittlung bei der Organisation einer Weiterbehandlung (z.B. „Richtlinienpsychotherapie“)

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