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Station 47.1

Das Team

Diagnostik und Behandlung erfolgen durch ein multiprofessionelles Team von Ärztin, Diplom-Psychologin, Motopädin, Kreativtherapeuten, Logopädin und Reittherapeutin, während Erziehern und Pflegekräften die Aufgabe als Bezugsbetreuer der jungen Patienten auf der Station zufällt.

Aufnahmekriterien

Die Station verfügt über 10 Betten. Die Kinder sind nach Geschlecht getrennt in Zweibettzimmern untergebracht. Aufgenommen werden 5 - bis 12-jährige Jungen und Mädchen, die wegen seelischer Krankheiten oder Störungen einer offenen oder geschlossenen vollstationären Diagnostik und Therapie bedürfen. Genannt seien beispielhaft:

  • hyperkinetische Störungen
  • psychische, intellektuelle und soziale Entwicklungsstörungen
  • emotionale Störungen (Angstzustände, depressive Verstimmungen, Identitätskrisen etc.)
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Ess-Störungen und psychosomatische Erkrankungen
  • neurotische Störungen
  • Einnässen
  • Einkoten
  • Tics
  • Reaktionen auf belastende Lebensereignisse
  • posttraumatische Störungen
  • Schulangst und Schulphobie.

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Therapieangebote

Nach erfolgter diagnostischer Abklärung umfasst das fachspezifische therapeutische Angebot insbesondere:

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Schule

Der Schulunterricht erfolgt in der Paul-Moor-Schule auf dem Klinikgelände in Bedburg-Hau.

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Anmeldung zur Diagnostik und Behandlung

Für eine erfolgreiche Behandlungsplanung sind für uns vorab einige Informationen notwendig und hilfreich, um die weiteren Schritte zu bahnen und im gemeinsamen Gespräch Zeit für das Wesentliche zu haben.

Bitte senden Sie uns den ausgefüllten Fragebogen zu.

Zusätzlich benötigen wir das schriftliche Einverständnis aller
Sorgeberechtigten in die Diagnostik und Behandlung bei uns.

Nach Erhalt des ausgefüllten Fragebogens werden wir Ihnen zeitnah einen Termin zum Erstgespräch zukommen lassen.

In diesem werden wir gemeinsam herausfinden, welches Behandlungsangebot für Ihr Kind und Sie das geeignete ist.

In akuten Notfällen kontaktieren Sie uns bitte vorab telefonisch.

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Behandlungskonzept & Stationsalltag

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Vorschaltambulanzgespräch

In der Regel hat eine erwachsene Bezugsperson des Kindes (z.B. Eltern, Lehrer) den Eindruck, dass eine psychiatrische Behandlung nötig ist.
Nachdem Sie sich entsprechend angemeldet haben, laden wir Sie zu einem ausführlichen Gespräch ein. Hierbei geht es uns vor allem auch darum, einen persönlichen Eindruck vom Kind, der Familie und der Gesamtsituation zu bekommen. Im Rahmen dieses Gesprächs soll gemeinsam von der Familie und den Fachleuten der Klinik eine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen werden.
Neben einer entsprechenden Beratung hinsichtlich der möglichen Behandlungsoptionen haben Sie Gelegenheit die Kinderstation zu besichtigen und wir sind bemüht alle für Sie wichtigen Fragen zu klären.

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Vor dem Erstgespräch

Zu diesem ersten Gespräch bitten wir, alle bereits vorliegenden Berichte und Befunde (z.B. aktuelle Laborbefunde, EKG, Entlassungsbriefe von anderen Klinikaufenthalten), insbesondere aber Ergebnisse von HNO- oder augenärztlichen Untersuchungen, das Untersuchungsheft, den Impfpass und die letzten Schulzeugnisse mitzubringen.
Bitte legen Sie die entsprechenden Dokumente als Kopie vor, damit wir diese für die Behandlungsplanung zu unseren Unterlagen nehmen können.

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